
Xième, journal d’un prisonnier
iXième ist ein poetisches Videotagebuch eines Gefangener, der es nach 200 Tagen Inhaftierung zu Hause hinterlassen hat. Erik Suger, 38, Physiker und ledig, wurde wegen eines Computerkriminalitätsprozesses zu Hausarrest verurteilt. Mit einer kleinen Standard-Digitalkamera filmt er seine Standardwohnung sein Standardleben, und erzählt von seiner besonderen Inhaftierung. Nach und nach wird er über die passive Annahme seines Schicksals hinausgehen, und die Bedingungen seiner eigenen Freiheit zu suchen. In virtuellen Begegnungen sucht Erik Suger die Liebe, hechtet dann in den flüchtigen Trost des Sex in bezahlten Beziehungen. Getrieben von seiner wissenschaftlichen Natur, seinen mystischen Bestrebungen und erotischen Phantasien wird er die Schwelle des Erscheinens überschreiten und sich die Möglichkeit der Flucht zu schaffen.

Informationen & Material
Ein Film von Pierre-Yves Borgeaud und Stéphane Blok
Produziert von Louise Productions, Momentum Production und Productions Les Hérétiques
Produktionsjahr: 2003
Sprache: Französisch
Untertitel: keine
Laufzeit: 91 Min.
Drehbuch: Pierre-Yves Borgeaud & Stéphane Blok
Kamera: Pierre-Yves Borgeaud
Schnitt: Pierre-Yves Borgeaud
Mischung: Fred Kohler
Musik: Stéphane Blok
In Koproduktion mit RTS